15 Feb 2021

Saatgutfestival Köln 13.03.21 fällt nicht ganz aus!

Eine große Veranstaltung wie in den letzten 6 Jahren ist natürlich leider nicht möglich, aber der VEN Köln (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt) und andere Akteure wie die „Essbare Stadt Köln“ haben sich einiges einfallen lassen: An 10 Stellen im Stadtgebiet und Umgebung gibt es Boxen, in denen man das Saatgut findet, das die Regionalgruppe Köln des VEN vermehrt hat: Chilis,Tomaten, Salate, Rheinische Melde, Bohnen, Erbsen und Blumen. Unter den teils alten und regionalen Sorten findet sich z.B. das „Kölner Wunder“, die „Königin der Nacht“, „Elefantenrüssel“ und „Jungfer im Grünen“. Alle Sorten sind samenfest, die Standorte der Boxen findet ihr in einem Padlet  (Link unten).

Außerdem gibt es am 13.03. coronakonforme Aktionen und Informationen zum Thema Saatgut an verschiedenen Orten in Köln, die auch auf dem Padlet zu finden sind. Ein Stand wird z.B. von 13 bis 15 Uhr vor dem Eingang zum Thurner Hof zu finden sein, bestückt mit Saatgut, einigen Pflanzen einschließlich Beratung. Gerne könnt ihr auch selber noch Aktionen anbieten und sie über den VHS Biogarten anmelden, dann werden sie noch auf dem Padlet eingestellt.

https://padlet.com/erhaltenutzpflanzenkoeln/Saatgutboxen

20 Dez 2019

Saatgutfestival Köln, 29.2. 2020, 11 bis 17 Uhr, VHS Studienhaus Neumarkt. Eintritt 2 €.

Saatgutanbieter: Dreschflegel, Andrea Fasch, Gärtnerei Bienenweide, Lila Tomate, Regenbogenschmiede, Burggarten Blankenberg, Vermehrungsgarten Herzsame, Roland Wüst, Tomatenadel, Hof Jeebel, Wolfgang Schwellnuß, Himmlischer Garten.

Info- und Aktionsstände: VEN Köln, BUND, Der Andere Buchladen, Ernährungsrat Köln, FIAN, Freiluga Köln, Gartenwerkstadt Ehrenfeld, F.I.N.K., Greenpeace, Neuland Köln, Nabu, Naturgarten e.V., Oiko-Credit, Eike Wulffmeyer, Pflanzstelle Kalk, Regionalwert AG Rheinland, Slowfood, Solawi Köln, Solawi Bürger machen Landwirtschaft, Tante Olga unverpackt, Umweltamt der Stadt Köln, Wilma in der Wurmkiste, VHS Biogarten.

Vortragsprogramm: Tomaten auf dem Balkon/Melanie Grabner. Seltene Gemüse und Wildpflanzen anbauen/Sabine Lütt. Neue Sorten züchten für heiße Zeiten/Stella Bünger, Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Stadtgärten naturnah gestalten/Betina Küchenhoff, Umweltamt. Permakultur/Sarah Daum. Podiumsdiskussion Öffentliches Grün naturnah gestalten. Die Kölner VEN-Regionalgruppe stellt ihre Arbeit vor. Essbare Stadt Köln – machst du mit?

Weitere Informationen unter: https://www.facebook.com/events/2613437965361583/

16 Mai 2019

Petition: Erhalt der Pflanzstelle

Es wäre toll und hilfreich, wenn ihr die Petition zur Schaffung von mehr Grün- und Erholungsflächen im Stadtteil Kalk unterschreibt. Dabei geht es um mehr Grün für Kalk und um den Erhalt der Pflanzstelle.

Die kommunale Politik und Verwaltung Köln soll sich im Rahmen ihres politischen und verwaltungstätigen Engagements für die Schaffung von mehr Grünflächen im Stadtteil Kalk einzusetzen und die Forderungen der Petition aufzugreifen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Eine deutliche Erhöhung des Grünanteils in Kalk, um wenigstens annähernd an den in Köln durchschnittlich 12,3 % hohen Anteil von Erholungsflächen zu kommen.
  • Der Erhalt der Pflanzstelle Kalk am aktuellen Standort und die Weiterentwicklung des Gebiets zu einem Naturraum.
  • Mehr Grünflächen zur Erholung für ältere Menschen und Naturerleben und Bewegung für Kinder in Kalk.

Hier gelangt ihr zur Petition und zu weiteren Informationen:

https://www.openpetition.de/petition/online/massnahmen-zur-schaffung-von-mehr-gruen-und-erholungsflaechen-im-stadtteil-kalk

14 Sep 2018

30-jähriges Jubiläum im VHS-Biogarten am Thurner Hof

Der VHS-Biogarten am Thurner Hof  feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen:

  • am Samstag, den 22. September
  • in der Zeit von 14 – 17.00 h
  • natürlich im Biogarten, Mielenforster Str. 1, 51069 Köln.

Es gibt Livemusik von “Heilix Blechle”, Gartenführungen, Besichtigung des Bienenhauses, Cafeteria, Pizza aus dem Lehmofen, Wissen testen mit einem Pflanzenquiz, Lernen mit Herbariumsblättern, Kinderprogramm und Bildmaterial aus 30 Jahren Geschichte des Biogartens.

Weiteres in der Einladung:

Einladung_ThurnerHof_30Jahre

17 Jan 2017

Neues Netzwerk gegründet: GEMEINSCHAFTSGÄRTEN KÖLN – MEHR VIELFALT INS GRÜN

(Medienmitteilung) – „Gemeinschaftsgärten Köln“ ist das neue Netzwerk der urbanen Gartenbewegung in Köln. Fünf Gemeinschaftsgärten haben sich unter dem Motto „Mehr Vielfalt ins Grün“ zusammengeschlossen, um auf der Grundlage des “Urban Gardening Manifests”  von 2014  ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Dem Netzwerk können sich weitere Gartengemeinschaften und Kleingartenvereine anschließen.

Erfolgreiche Zusammenarbeit seit 2011

Seit Jahren engagieren sich Kölner Gemeinschaftsgärten mit unterschiedlichen Schwerpunkten für Umweltbildung, Klima- und Umweltschutz, Biodiversität und Nachhaltigkeit. Mit ihrem Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit, Flüchtlingshilfe und partizipativen Stadtentwicklung sehen sie sich in der Tradition des Kölner Parkschöpfers Fritz Encke als Orte des „sozialen Grüns“.

Im Ausschuss “Urbane Landwirtschaft und Essbare Stadt“ des “Ernährungsrats für Köln und Umgebung“ entwickeln sie im Dialog mit dem Grünflächenamt und anderen Partnern ein Konzept für Essbare Stadt, Ernährungssouveränität und regionale Nahrungsmittelproduktion.

Das von den Gemeinschaftsgärten initiierte Saatgut-Festival – veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzplanzenvielfalt (VEN) und der Volkshochschule – wurde mit Platz 1 des Umweltschutzpreises der Stadt Köln 2016 ausgezeichnet. Es findet am 4. März zum zweiten Mal statt.

Nachhaltigkeit in Köln: Initiativen müssen gestärkt werden

Die Mitglieder des Netzwerkes möchten darauf hinwirken, bürgernahe Grünkonzepte in Köln besser zu integrieren. Unter anderem setzen sie sich für den Schutz bestehender und die Förderung neuer Gärten ein. Urbane Gemeinschaftsgärten tragen dazu bei, dass Köln die globalen Klimaschutzziele erreicht und Anschluss an das internationale Niveau grüner Stadtentwicklung findet, wie es in anderen deutschen Städten wie Berlin und Hamburg bereits auf den Weg gebracht wurde.

Als verbesserungswürdig sehen die Netzwerkmitglieder in diesem Licht auch das „Ganzheitliche Umweltbildungskonzept“ (UBK), das der Ausschuss Umwelt und Grün des Kölner Rats am 2. Februar diskutieren soll. Das von der Stadt vorgelegte Konzept zeigt aus Sicht des Netzwerks zwar gut, dass Köln mehr Umweltbildung braucht und dass eine bessere Koordination dringend notwendig ist. Auch der empfohlene Fördertopf von 50.000 Euro für Kölner Initiativen ist zu begrüßen. Während die Stadt jedoch den eigenen Bedarf klar bemisst, lässt das Konzept eine gründliche Auseinandersetzung mit den Initiativen vermissen.

Engeren Dialog gefordert

Allein die Gemeinschaftsgärten haben in den vergangenen Jahren tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Workshops, Veranstaltungen, Gartenclubs und bei Mitmachangeboten weitergebildet. Sie haben kostenfreie Naturerlebnisorte mitten in der Stadt aufgebaut. Diese Entwicklung spiegelt das UBK nach Meinung des Netzwerkes nicht wieder. Auch der derzeitige Bedarf zahlreicher Initiativen, etwa an logistischer Unterstützung und Flächen, wird nicht reflektiert.

Das UBK sollte deshalb aus Sicht der „Gemeinschaftsgärten Köln“ um konkrete Ideen ergänzt werden, wie Initiativen gestärkt werden können. Dazu ist ein enger Dialog zwischen Stadt und Zivilgesellschaft erforderlich, wie er auch in anderen deutschen Städten, etwa in Nürnberg, geführt wird.

“In Metropolen wie New York, Paris oder Toronto ist klar, was die Stadt leistet und was die Initiativen beitragen. Ein solcher verlässlicher Rahmen sollte auch ein Ziel für Köln sein“, sagt Eike Wulfmeyer vom Campusgarten der Universität zu Köln.

“Wir wünschen uns, dass die Stadt die Leistungen und Potenziale der Initiativen anerkennt und uns mit ins Boot holt“, sagt Dorothea Hohengarten vom Kölner NeuLand e.V.. „Wir sind da, wir bieten Kompetenzen und Vernetzung an, und wir wollen mitgestalten“.

 
Die Gründungsmitglieder von GEMEINSCHAFTSGÄRTEN KÖLN – MEHR VIELFALT INS GRÜN sind:

Kölner Neuland e.V.
VHS Biogarten Thurner Hof
Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V.
Campusgarten der Universität zu Köln
Pflanzstelle Kalk / Grenzenlos Gärten e.V.

Einen persönlichen Ansprechpartner des Netzwerkes stellt im halbjährlichen Wechsel jeweils ein Gemeinschaftsgarten, beginnend mit dem Kölner Neuland e. V.